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DIY/WEIHNACHTEN: Basteln mit den Kleinsten - von Schneemännern und Zahnpasta-Flocken





Noch ein letztes Mal wurde heute im WOHN:PROJEKT-Haus gewerkelt, ehe wir die nächsten Tage vorwiegend sitzend, essend, singend und plaudernd verbringen :-)









Emilia hat mit ihren Woodys auf schwarzem Karton (bei uns sind das unbemalte Kalenderblätter aus dem Jahr 2011...) Schneemänner gemalt und mit Zahnpasta-Schneeflocken verziert. Die DIY-Idee kenn ich noch aus meiner eigenen Kindergartenzeit - da haben wir mal Kirschblüten auf Bäume getupft. Ich kann mich noch erinnern, dass mir das damals großen Spaß gemacht hat und genauso war es auch bei Emmi! In kürzester Zeit waren vier Bilder fertig!

 


Mein Papa hat mir noch Holzleisten in gewünscher Länge zugeschnitten, die ich mit Superkleber oben und unten aufs Bild geklebt habe. Das rot-weiße Garn (übrigens anscheinend DAS Weihnachts-Must Have 2014) haben wir auf der Rückseite mit Klammern befestigt. Fertig ist das Weihnachtsgeschenk für die Großeltern!




Ab damit zu Creadienstag!
Wir wünschen euch schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage und sehen/hören/schreiben uns 2015!


Frohe Weihnachten, 

PS: Heute gibt's mal vorwiegend Handy-Fotos - mehr ist sich nimma ausgegangen!

DIY/WEIHNACHTEN: Ein Adventkranz aus Beton mit Kupfer-Muffen oder ein Kerzenständer mit Zusatznutzen





Wie letzte Woche schon gesagt, Ideen zum Thema Beton schwirren mir schon länger im Kopf herum. Am vergangenen Freitag bin ich's dann mit Verstärkung von meinem Mann und Leona endlich angegangen. Und zwar am Küchenboden, weil wir erst dazu gekommen sind, als es dunkel wurde. Also liebe Leser ohne Garten oder Balkon: Es funktioniert auch indoor wunderbar - Zeitungspapier unterlegen und los geht's.

Mit Blitzzement geht das wirklich komplett problemlos (ich hab den "5 Minuten Mörtel" von Lugato verwendet).


Heute zeig ich euch DIY No. 1: unseren Beton-Adventskranz! Letztes Jahr war er ganz schlicht und aus Moos [klick] und heuer bleiben wir auch dem Motto "weniger ist mehr" treu.

Beton ist ja in Sachen Interior nach wie vor ein Dauerbrenner und Kupfer sowieso der Trend 2014. Die Kombination mit Kiefernzapfen gibt dem Ganzen auch noch etwas Rustikales - perfekt, damit es nicht zu steril wird!




Die Grundform ist eine Eisdose, in die ich acht Joghurtbecher - jeweils zwei übereinander - gestellt habe. In die Becher kommt die erste Ladung Beton rein. Bevor der Beton ganz trocken ist, schnell die Kupfer-Muffen draufstecken (Achtung, das geht sehr schnell). Danach wird eine weitere Masse Beton in die Eisdose gegossen. Gut trocknen lassen, die fertigen Kerzenständer und Joghurtbecher rausnehmen, und die Form aus der Eisdose lösen. Ging überraschend einfach und lässt sich ganz leicht lösen!





Rund um den Kerzenständer hab ich einen Kranz aus Kiefernzapfen (einfach mit Draht umwickelt und aneinander gereiht) gemacht - damit es sich auch wirklich um einen AdventsKRANZ handelt.




Das Beste daran ist, dass der Kerzenständer das ganze Jahr über verwendet werden kann, auch mal ohne Form und einzeln arrangiert! Die liebe Sonja von arsprototo hat mir mal geschrieben, sie liebe Dinge mit Zusatznutzen. Oh ja, ich mag das auch :-)





All jenen, die so großen Respekt vor dem Material wie ich haben, sei gesagt: Das ist komplett unbegründet! Es ist ganz einfach, damit zu arbeiten, man bekommt schnell ein Gefühl, wann das Verhältnis zwischen Wasser und Mörtel passt. Einfach trauen :-)



Ab damit zum Creadienstag!

Lieben Gruß


DIY/KINDERKRAM: T-Shirt-Upgrade mit einer Apfel-Applikation (und das geht ohne Nähmaschine)



Kennt ihr den Boden-Versand? Die Kinderkollektion ist ja jede Saison wieder ein großes Highlight (Leona kennt den Katalog auswendig...) und trifft genau unseren Geschmack! Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass die Kleidung organic ist und hab die relativ hohen Preise für mich immer dadurch gerechtfertigt. Leider ist dem nicht so! Aber es gibt ja mittlerweile genug Alternativen, die schadstofffreie Kleidung ohne chemische Weichmacher und giftige Farbstoffe garantieren.

Ich schätze es sehr, dass es bei uns im Familien- und Freundeskreis so viele Mädchen gibt und vor allem Emilia so viel Second-Hand-Kleidung "erbt". Die Sachen wurden  meistens bereits mehrmals getragen  - so ist hoffentlich ein Großteil der Farbstoffe und Chemikalien schon ausgewaschen! Oft sehen die Stücke auch noch aus wie neu, da sie ja in diesem Alter nicht länger als eine Saison passen.

Natürlich gibt es auch die ein oder anderen Teile, die nicht mehr ganz up to date sind. Die hätte ich früher wahrscheinlich aussortiert. Jetzt aber hab ich das Applizieren für mich entdeckt! Ich mag großflächige Applikationen und Mustermix besonders gerne. Dazu sammle ich schöne Jersey-Reste von Kleidung, die nicht mehr zu retten ist.


 Dieses T-Shirt hätte vermutlich früher keine Chance mehr bekommen. Die große Glitzermasche links unten in Rosa und Silber geht ja gar nicht (mehr)! Für diese Fläche passte ein Apfel-Motiv perfekt!


So funktioniert's:

1) Motiv wählen (bei der Google-Bildersuche findet man massenhaft Inspiration)
2) Auf dem Stoff vormalen - am besten mit Schneiderkreide
3) Ausschneiden
4) Mit Textilkleber auf das Shirt kleben
5) Mit Steppstich annähen

Der Steppstich gefällt mir besonders gut, vor allem beim Blatt, wo ich einen dunkleren Farbton für das Nähgarn verwendet habe. Die Unregelmäßigkeit meiner Stiche stört hier gar nicht - im Gegenteil! Es unterstreicht den DIY-Charakter (red ich mir jetzt halt mal ein ;-)!
  
Bei der nächsten Applikation probiere ich doppelseitiges Klebevlies. Da fällt das Ausschneiden wahrscheinlich noch einfacher und ich spar mir den Textilkleber.

Emmi liebt ihre "neuen" Shirts ganz besonders! Sie war ja schließlich auch bei der Entstehung dabei, hat jeden Schritt genau verfolgt und konnte die Fertigstellung kaum erwarten :-)


Also ran an die Nadel und rettet die Shirts!

Lieben Gruß


PS: Hier schreibt ein ABSOLUTER Näh-Laie! Es gibt mit Sicherheit Applizier-Methoden, die etwas professioneller sind ;-)

DIY mit (größeren) Kindern: Vase aus Walnüssen



Herbstzeit ist Nusszeit. Und da wir davon reichlich im Garten haben, fragen wir uns jedes Jahr aufs Neue, was wir - außer sie zu essen - noch damit anstellen könnten. Vergangen Oktober haben wir hier bereits ein paar Ideen, die nicht nach typischer Kindergartenbastelei aussehen, gezeigt.



Dieses Jahr haben wir uns eine bemalte Flasche vorgenommen, die ohnehin reif fürs Altglas war.
Mit Superkleber wurden so viele Nusshälften draufgeklebt, bis von der Flasche nichts mehr zu sehen war und sie eine schöne bauchige Form hatte.



Dieses DIY-Projekt ist aber nur mit älteren Kindern zu empfehlen! Wir haben den Loctite-Style Superkleber verwendet und dieser klebt wirklich sensationell - auch auf der Haut ;-)



Lieben Gruß

PS: Das ist unser Beitrag zur Loctite-Blogger-Competition. Die Abstimmung startet am 25. September auf superkleber.at. Natürlich seid ihr herzlich eingeladen, für uns zu voten :-) Wir würden uns sehr freuen!


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