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Fadenbild mit Initialen auf einer Altholz-Platte



Schon damals als Kind, als ich mit meiner Mama manchmal auf Flohmärkten unterwegs war, haben sie mich fasziniert, die - ja wie heißen sie nun eigentlich? Diese Frage stellte ich mir zu Beginn dieses Blogposts. Zuerst dachte ich: vielleicht "Nail Art"? Ooops, das ist ja gaaaaaanz was anderes :-) Über den Begriff "Nagelbild" bin ich schließlich zur korrekten Bezeichnung "Fadenbild" gekommen.

Heute geht es also um Fadenbilder. Vielleicht habt ihr unsere selbstgemachten Buchstaben schon in einem der vorigen Postings an der Wand entdeckt? DIY-Projekte wie diese mögen wir besonders gern, denn in nicht einmal zehn Minuten war das erste Bild fertig. Und was auch super ist: Die Ausführung ist absolut (groß-)kindertauglich! Also, sobald eure Sprösslinge mit einem Hammer umgehen können, steht diesem DIY nichts mehr im Wege.



Man nehme:

ein Holzbrett
zahlreiche Nägel
Hammer
Garn
Schere

So geht's:

Ihr könnt euer Motiv in gewünschter Größe ausdrucken und aufs Holzbrett legen. Dann die Nägel in gleichem Abstand hineinschlagen (das Papier kann man nachher gut runterreißen). Für die Initialen war keine Vorlage notwendig, das funktioniert auch nach Augenmaß. Zu guter Letzt den Faden anbinden und um die Nägel herumwickeln. Da gibt es viele verschiedene Varianten - wir haben uns für etwas Kreuzähnliches entschieden. Faden anbinden, abschneiden, fertig! 







Und falls ihr euch fragt, wo wir das alte Holz immer herzaubern - tadaaa, hier ist unsere Quelle: unser Brennholz beim alten Stadl birgt wahre Schätze :-)



Die Idee schicken wir zum Creadienstag, wo ihr noch viel mehr Inspiration und Ideen findet!


Lieben Gruß


DIY/KINDERKRAM: T-Shirt-Upgrade mit einer Apfel-Applikation (und das geht ohne Nähmaschine)



Kennt ihr den Boden-Versand? Die Kinderkollektion ist ja jede Saison wieder ein großes Highlight (Leona kennt den Katalog auswendig...) und trifft genau unseren Geschmack! Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass die Kleidung organic ist und hab die relativ hohen Preise für mich immer dadurch gerechtfertigt. Leider ist dem nicht so! Aber es gibt ja mittlerweile genug Alternativen, die schadstofffreie Kleidung ohne chemische Weichmacher und giftige Farbstoffe garantieren.

Ich schätze es sehr, dass es bei uns im Familien- und Freundeskreis so viele Mädchen gibt und vor allem Emilia so viel Second-Hand-Kleidung "erbt". Die Sachen wurden  meistens bereits mehrmals getragen  - so ist hoffentlich ein Großteil der Farbstoffe und Chemikalien schon ausgewaschen! Oft sehen die Stücke auch noch aus wie neu, da sie ja in diesem Alter nicht länger als eine Saison passen.

Natürlich gibt es auch die ein oder anderen Teile, die nicht mehr ganz up to date sind. Die hätte ich früher wahrscheinlich aussortiert. Jetzt aber hab ich das Applizieren für mich entdeckt! Ich mag großflächige Applikationen und Mustermix besonders gerne. Dazu sammle ich schöne Jersey-Reste von Kleidung, die nicht mehr zu retten ist.


 Dieses T-Shirt hätte vermutlich früher keine Chance mehr bekommen. Die große Glitzermasche links unten in Rosa und Silber geht ja gar nicht (mehr)! Für diese Fläche passte ein Apfel-Motiv perfekt!


So funktioniert's:

1) Motiv wählen (bei der Google-Bildersuche findet man massenhaft Inspiration)
2) Auf dem Stoff vormalen - am besten mit Schneiderkreide
3) Ausschneiden
4) Mit Textilkleber auf das Shirt kleben
5) Mit Steppstich annähen

Der Steppstich gefällt mir besonders gut, vor allem beim Blatt, wo ich einen dunkleren Farbton für das Nähgarn verwendet habe. Die Unregelmäßigkeit meiner Stiche stört hier gar nicht - im Gegenteil! Es unterstreicht den DIY-Charakter (red ich mir jetzt halt mal ein ;-)!
  
Bei der nächsten Applikation probiere ich doppelseitiges Klebevlies. Da fällt das Ausschneiden wahrscheinlich noch einfacher und ich spar mir den Textilkleber.

Emmi liebt ihre "neuen" Shirts ganz besonders! Sie war ja schließlich auch bei der Entstehung dabei, hat jeden Schritt genau verfolgt und konnte die Fertigstellung kaum erwarten :-)


Also ran an die Nadel und rettet die Shirts!

Lieben Gruß


PS: Hier schreibt ein ABSOLUTER Näh-Laie! Es gibt mit Sicherheit Applizier-Methoden, die etwas professioneller sind ;-)

DIY: Tadaa...der NEUE! oder: ein selbstgemachtes Katzenbett aus einer alten Lade



Hallo zusammen! Der Mann im Haus hat endlich Verstärkung bekommen! Ich darf euch vorstellen - PEPPER! Vor einem Monat ist er bei uns eingezogen und fühlt sich sichtlich wohl (so wohl, dass er nicht mal beim Fotoshooting die Augen ganz aufbekommt..). Sogar an Emilias Umgangsweise hat er sich schon gewöhnt und das soll was heißen ;-)




Peppers Schlafplatz ist eine alte Holz-Schublade. Und die hat eine lange Geschichte, denn sie war Teil meines ersten Kinderzimmers! Der dazugehörige Schreibtisch wurde von meinen Eltern erst kürzlich ausrangiert, aber zwei Laden konnte ich noch retten! Die eine wurde weiß lackiert und beherbergt nun Emmis Duplo und die andere bekam einen matten, schwarzen Anstrich und hat als Katzenbett ihre neue Bestimmung gefunden. Beide Kisten hab ich mit Rollen versehen.






Inspiriert von meinem letzten Posting und dem neu gewonnenen Wissen, dass Kreide auch super auf schwarzem Lack hält (und sich sogar problemlos wieder abwischen lässt), habe ich die Lade noch mit Peppers Namen verziert. Decke rein - fertig! Er liebt sein gemütliches DIY-Katzenbett und zur Freude des Hausherren zieht er es auch der heiligen Couch vor!


Lieben Gruß








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