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Geht doch: Heute gibts Pilzrisotto




Um Risotto bin ich sicher ein paar Jährchen herumgeschlichen, vollster Ehrfurcht! Und wenn dann selten, aber doch jemand im Verwandten- oder Freundeskreis dieses Gericht aufgetischt hatte, dann gab es viiiiiiiel Lob und noch mehr Anerkennung.
Irgendwann habe ich dann eine Packung Risottoreis gekauft und das Rezept, das auf der Verpackung abgedruckt war, einfach probiert. Die Betonung liegt auf "einfach", denn von schwierig keine Spur.

Einige Jahre und viele Risotto-Varianten später kann ich euch drei Dinge sagen:
1) Nimm Risottoreis! Nur damit funktioniert es!
2) Hab Geduld und werde nicht müde zu rühren!
3) ein Risotto mit Pilzen schmeckt am besten (mir jedenfalls) ;-)

und deshalb gibt's heute ein Champignon-Risotto-Rezept, das aber genauso gut mit Stein-, Austernpilzen oder Kräuterseitlingen gelingt. Ursprünglich war es ein Jamie-Oliver-Gericht, das aber nach und nach etwas abgeändert wurde. 


 Pilzrisotto
 (für vier Personen)


Olivenöl
1 Zwiebel
1 Stangensellerie
500g Champignons
2 Zweige Rosmarin
300g Risottoreis (unbedingt Risottoreis!)
Salz und Pfeffer
125ml Weißwein
500ml heißes Wasser
500ml Gemüsebrühe
2 Knoblauchzehen
etwas Thymian
etwas Petersilie
20g Butter
50g Parmesan frisch und grob gerieben



Zwiebel und Stangensellerie klein schneiden, Pilzen teilweise klein und in Scheiben schneiden.

Olivenöl erhitzen und den Reis darin glasig dünsten. Den gehackten Rosmarin dazugeben. Mit etwas Weißwein ablöschen. Suppenwürfel hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Umrühren, bis der Wein aufgesogen ist. Dann den ersten Schöpfer heiße Gemüsebrühe hinzugeben und solange rühren bis auch die Brühe aufgesogen ist. Als Drittes ist ein Schöpfer Wasser an der Reihe. Das Prozedere – abwechselnd mit einem Schuss Wein, einem Schöpfer Brühe und einem Schöpfer Wasser – die nächsten 15 bis 20 Minuten wiederholen. Hier muss man etwas geduldig sein. Die Flüssigkeiten dürfen erst hinzugegeben werden, wenn die Konsistenz des Reises schön cremig ist.

Währenddessen die Hälfte der Champignons in einer Pfanne mit einem Schuss Olivenöl erhitzen. Salz, Pfeffer und den Knoblauch (gepresst) hinzugeben. Mit etwas Thymian würzen.

Die andere Hälfte der Champignons unter den Reis rühren und mit dem restlichen Thymian würzen. Butter einrühren und Parmesan darüber streuen. Zuletzt noch die Petersilie darunter mischen.

Das Risotto auf den Teller anrichten und die Pilze aus der Pfanne darüber streuen. Fertig!


Guten Appetit meine Lieben!


Lieben Gruß


Rattan, Baby! Wenns geht, bitte noch in Farbe!




Rattan??? Bis vor kurzem noch aus meinen vier Wänden verbannt, schleichen sich still und heimlich schon die ersten Stücke aus dem Geflecht, das immer als altbacken und verstaubt galt, herein.

Für mich ist Rattan das neue Kupfer! War das Metall 2014 der Megatrend sind es heuer Accessoires und Möbel aus Rattan. IKEA hat's mit seiner NIPPRIG-Kollektion bereits im März vorgemacht.
Und das Beste: (Noch) gibt es die Korbmöbel richtig günstig auf Flohmärkten oder willhaben zu erstehen! 

Mir haben es vor allem drei Rattan-Trends angetan: 1) Natürlich, 2) Knallfarbe, 3) Betthaupt!
Pinterest eignet sich wiedermal wunderbar als Inspirationsquelle. Hier zeig ich euch meine Lieblingsstylings:

TREND 1: Natürlich
















TREND 2: Knallfarbe






 TREND 3: Betthaupt








alle Fotos: https://www.pinterest.com/wohnprojekt/rattan/


Falls jemand weiß, woher man ein solches Kopfteil (180cm) ohne Bett bekommt, bitte melden! Ich bin leider nicht fündig geworden. 

@Mama: Kannst du dich noch erinnern, als ich dir vor ein paar Jahren zur dringenden Entsorgung euerer Rattan-Gartenbank geraten habe? Hast du die eigentlich noch? Kann ich die haben? ;-)

Lieben Gruß
 

PS: Die Gewinnerin des by Nord-Gewinnspiels wurde per random.org ermittelt und ist...tadaaa....Carmen! Herzlichen Glückwunsch, du hast eine Mail von mir bekommen!

DIY/KINDERKRAM: T-Shirt-Upgrade mit einer Apfel-Applikation (und das geht ohne Nähmaschine)



Kennt ihr den Boden-Versand? Die Kinderkollektion ist ja jede Saison wieder ein großes Highlight (Leona kennt den Katalog auswendig...) und trifft genau unseren Geschmack! Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass die Kleidung organic ist und hab die relativ hohen Preise für mich immer dadurch gerechtfertigt. Leider ist dem nicht so! Aber es gibt ja mittlerweile genug Alternativen, die schadstofffreie Kleidung ohne chemische Weichmacher und giftige Farbstoffe garantieren.

Ich schätze es sehr, dass es bei uns im Familien- und Freundeskreis so viele Mädchen gibt und vor allem Emilia so viel Second-Hand-Kleidung "erbt". Die Sachen wurden  meistens bereits mehrmals getragen  - so ist hoffentlich ein Großteil der Farbstoffe und Chemikalien schon ausgewaschen! Oft sehen die Stücke auch noch aus wie neu, da sie ja in diesem Alter nicht länger als eine Saison passen.

Natürlich gibt es auch die ein oder anderen Teile, die nicht mehr ganz up to date sind. Die hätte ich früher wahrscheinlich aussortiert. Jetzt aber hab ich das Applizieren für mich entdeckt! Ich mag großflächige Applikationen und Mustermix besonders gerne. Dazu sammle ich schöne Jersey-Reste von Kleidung, die nicht mehr zu retten ist.


 Dieses T-Shirt hätte vermutlich früher keine Chance mehr bekommen. Die große Glitzermasche links unten in Rosa und Silber geht ja gar nicht (mehr)! Für diese Fläche passte ein Apfel-Motiv perfekt!


So funktioniert's:

1) Motiv wählen (bei der Google-Bildersuche findet man massenhaft Inspiration)
2) Auf dem Stoff vormalen - am besten mit Schneiderkreide
3) Ausschneiden
4) Mit Textilkleber auf das Shirt kleben
5) Mit Steppstich annähen

Der Steppstich gefällt mir besonders gut, vor allem beim Blatt, wo ich einen dunkleren Farbton für das Nähgarn verwendet habe. Die Unregelmäßigkeit meiner Stiche stört hier gar nicht - im Gegenteil! Es unterstreicht den DIY-Charakter (red ich mir jetzt halt mal ein ;-)!
  
Bei der nächsten Applikation probiere ich doppelseitiges Klebevlies. Da fällt das Ausschneiden wahrscheinlich noch einfacher und ich spar mir den Textilkleber.

Emmi liebt ihre "neuen" Shirts ganz besonders! Sie war ja schließlich auch bei der Entstehung dabei, hat jeden Schritt genau verfolgt und konnte die Fertigstellung kaum erwarten :-)


Also ran an die Nadel und rettet die Shirts!

Lieben Gruß


PS: Hier schreibt ein ABSOLUTER Näh-Laie! Es gibt mit Sicherheit Applizier-Methoden, die etwas professioneller sind ;-)

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